Veranstaltungen

Besuch der Gedenkstätte Buchenwald 21.08.18

geschrieben von Volker Harms

Besuch der Gedenkstätte KZ-Buchenwald Auf Fahrten zu unseren Kameraden in Walschleben erblickten wir oft von der Autobahn im Raum Erfurt aus den Ettersberg mit dem markenten Turm des Buchenwaldmahnmales. Dabei wurde der Gedanke geboren, diese Gedenkstätte einmal zu besuchen. Am 21. August 2018 wurde dieses in die Tat umgesetzt. Am frühen Vormittag trafen wir uns am Stützpunkt und fuhren von dort aus mit dem MTW in Richtung Weimar. Nach gut zwei Stunden erreichten wir unser Ziel. Bevor es auf Besichtigungstour ging stärken wir uns zunächst auf dem Parkplatz mit dem eingepackten Frühstück.                                                         Danach wurden die Teilnehmer mit einem Wegweiser aus dem Infozentrum versorgt und dann ging es los. Erste Station war das Torgebäude. In einem Seitengebäude befanden sich die Arrestzellen (Der Bunker). Bei dem Blick in die einzelnen Zellen (wobei einige zu Gedenkstätten für dort umgebrachte prominenten Häftlingen eingerichtet waren) gewannen wir den ersten Eindruck über die grausamen Geschehnisse in diesem Lager. Danach ging es durch das Haupttor in das Lagergelände. Von dem ehemaligen Appellplatz konnte man das gesamte Lagergelände überblicken. Die ehemaligen Wohnbaracken wurden bereits zu DDR-Zeiten entfernt. Erst 1994 wurde eine Originalbaracke, welche man in Tambach-Dietharz entdeckte, dort wieder aufgestellt. Heute erkennt man die Standorte an der aufgeschütteten Kupferschlacke und an den davor aufgestellten Steinblöcken mit den Nummern der jeweiligen Unterkünfte. Bei unserem Rundgang konnten wir anhand der vielen aufgestellten Infotafeln und Gedenksteinen erkennen, wer dort untergebracht war und was im einzelnen geschehen ist. Z.B. töten durch die Arbeit im angrenzenden Steinbruch, durch medizinische Versuche an den Menschen, durch Nahrungsentzug usw.. Für uns ist dies einfach unvorstellbar, wie mit Mitmenschen umgegangen wurde. In dem ehemaligen Magazingebäude besuchten wir die dortige Ausstellung über das KZ-Lager. Anhand von Dokumenten, Bildern, persönlichen Aufzeichnungen von Insassen, Gegenständen ect. wurde der Lageralltag mit all seinen Grausamkeiten dargestellt. Den Abschluss unseres Lagerrundganges bildete die Besichtigung des Krematoriums. Als die Besucher dort die Bilder sahen bzw. die Infotafeln lasen, herrschte in dem Raum Stille. Selbst Schulklassen, welche zuvor noch rumtollten, verstummten. Erst recht als diese in den Kellerräumen die vielen Haken an der Decke sahen und erfuhren, dass dort unzählige Männer, Frauen und auch Kinder stranguliert wurden. Mit den Eindrücken aus diesem Teil des Lagers beendeten wir unseren Rundgang und verließen das Lager. Einige Teilnehmer schauten sich im Info-Zentner noch einen Film über das KZ an – andere erholten sich von den Eindrücken im Museums-Cafe. Den Abschluss unseres Besuches auf dem Ettersberg bildete die Besichtigung des Mahnmales. Dieses wurde in den Jahren 1954-58 von der DDR errichtet. Durch das Eingangstor beginnt der Abstieg den Berg hinab zu den drei großen Massengräbern und der Straße der Nationen, welche die Ringgräber mit einander verbindet. Hier stehen Pylonen mit den Namen von 18 Nationen, welche im KZ Bürger verloren haben. Am Ende der Straße führt eine weitere Treppe hinauf zu dem Glockenturm (In dessen Inneren sind unter einer Bronzeplatte Erde und Asche aus den anderen KZ und Terrorstätten untergebracht). Nach dem Besuch des Mahnmales begaben wir uns auf die Heim- reise. Einen geplanten Besuch des Thüringischen Klossmuseums haben wir gestrichen – denn wir mussten feststellen, dass für den Besuch der Gedenkstätte mehr Zeit benötigt wurde als geplant. Bei unserer nächsten Zusammenkunft werden wir bei Vorlage des Bild- materiales von diesem Ausflug bestimmt noch einmal die gewonnenen Eindrücke Revue passieren lassen.

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